Am 13.08.2005 fand in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) unter der Federführung der Feuerwehr Hamburg die Großübung "Dekon 2005" mit Kräften aus Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin statt. Die Feuerwehr Hamburg stellte hierbei den Hauptanteil an Kräften.

Die FF Bramfeld nahm an der Übung mit insgesamt drei Fahrzeugen teil. Neben dem eigenen LF 16/12 wurden auch das Löschgruppenfahrzeug der FF Wellingsbüttel und der Schlauchwagen der FF Barmbek besetzt, die hierfür kein Personal ihrer Wehren mobilisieren konnten.

Das Fahrzeugkontingent der FF Hamburg traf sich um 06:00 Uhr auf dem Rastplatz Buddikate an der A1 und fuhr geschlossen von dort nach Güstrow.

Nach Verpflegung und Lageeinweisung begann die Übung dort gegen 11:30 Uhr. Angenommen wurde eine Explosion in einer Diskothek mit einer nachfolgenden Zündung einer radioaktiven Sprengladung ("dirty bomb"). Daraus ergab sich eine Lage mit einer Vielzahl von kontaminierten Personen mit und ohne Verletzungen.

Ein Teil der Bramfelder Kräfte wurde mit dem Hauptkontingent der FF zum Aufbau einer Dekon-Stelle eingeteilt. Der andere Teil der FF Bramfeld baute die Wasserversorgung für die verschiedenen Dekonstellen der Freiwilligen und Berufsfeuerwehr auf.

Der Aufbau der Dekonstelle mit Zwangsführung der kontaminierten Personen, Duschzelten, Versorgung und Nachkontrolle wurde von den Gruppenführern Oliver Wendt und Thorsten Giesecke zusammen mit dem Bereichsführer Bernd Becker geleitet.

Der Aufbau der Wasserversorgung wurde parallel von den Kräften des Schlauchwagens und Löschgruppenfahrzeugs unter Leitung des Gruppenführers Götz Milkereit durchgeführt. Ungewöhnlich war die Wasserentnahmestelle, die in diesem Fall aus eigens für die Übung aufgestellten Wasserbehältern bestand, die nach der Übung wieder entfernt wurden.

Nach Ende der Übung fuhren die Fahrzeuge der FF wieder geschlossen nach Hamburg zurück. Die Teilnehmer der FF Bramfeld ließen den Übungstag anschließend bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.