Doch wie war es vor 400 Jahren.
Das stormansche Dorf Bramfeld gehörte damals zum Amt Trittau. Die Straßen in unserem Dorf waren einfache Sandwege, die Häuser reetgedeckt und der Innenausbau dieser Häuser hauptsächlich aus Holz. Die Speicher waren gerade nach der Erntezeit bis obenhin mit Garben und Heu gefüllt. Es ist verständlich, wie zu dieser Zeit unsere Vorfahren von Angst erfüllt waren, wenn ein Gewitter aufzog. Bei Nacht beschleunigte dann der Nachtwächter seinen Schritt, klopfte überall ans Fenster und rief „Upstahn! Kümmt’n Gewidder hoch!“
Der Nachtwächter im Dorfe trug immer eine große Verantwortung für
das schlafende Dorf. Diesen Dienst vertraute man nur gewissenhaften Persönlichkeiten
an.
Jeder wurde zum sorgsamen Umgang mit Licht und Feuer erzogen. Es war Sitte,
daß der Hausherr vor der Nachtruhe überall nach dem Rechten sah,
ob das Feuer auf dem offenen Herd gelöscht oder die glühenden Kohlen
gut unter der Feuerstülpe verdeckt waren.
Brach trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Feuer aus, so waren die Menschen
auf nachbarschaftliche Hilfe angewiesen. Ertönte das Feuerhorn, so rannten
alle Bewohner des Dorfes auf die Straße und vor Erregung heisere Stimmen
riefen: „Füer! Füer! Dat brennt bi....“. In dieser kleinen
Dorfgemeinschaft waren die Namen der in Not Geratenen bestens bekannt. Schnell
waren alle Dorfbewohner versammelt, um – mit Eimern und nassen Tüchern
bewaffnet – zur Hilfe zu eilen.
Eine Feuerspritze gab es noch nicht. Frauen, Kinder und Greise bildeten vereint
eine Kette, die von der Wasserstelle bis zur Brandstelle die Eimer transportierte.
Die Männer liefen ins Haus, um das Vieh und das Hab‘ und Gut zu retten.
Doch nur selten gelang es, ein in Flammen stehendes Haus zu retten, denn die
Bauweise und die ungenügende Wasserversorgung waren schuld daran, daß
die Gebäude häufig bis auf die Grundmauern niederbrannten.
Durch Feuer vernichtete Gehöfte blieben oft lange Zeit brach liegen, da
der Bauer aus eigener Kraft den Wiederaufbau nicht finanzieren konnte. Hier
griff dann die Behörde ein und machte die gesamte Dorfschaft dafür
verantwortlich, denn der Hof, der ungenutzt dalag, bracht keine Einnahmen für
das Amt Trittau.
Aus diesem Umstand gründeten die Bramfelder bereits 1633 die „Hochfürstliche
Bramfeldische Brand-Gilde – de anno 1633“. Aufgabe dieser
Institution war es, den durch Brand geschädigten Dorfmitgliedern besser
und schneller zu helfen. Dazu gehörte die Einrichtung einer Feuerversicherung
auf Gegenseitigkeit. Ebenfalls wurde in der Brandgilde die ersten brandverhütenden
Maßnahmen beschlossen und durchgeführt.
Es wurde genau festgelegt, welcher Hof die Feuerleiter, den Feuerhaken oder
die Dachleiter bereitzustellen hatte. Auf jedem Hof mußten mehrere lederne
Löscheimer bereitstehen. Löschteiche wurden angelegt und so über
das Dorf verteilt, daß man wenn Feuer ausbrach, Wasser in erreichbarer
Nähe hatte.
Nur ehrbare Männer des Dorfes wurden in die Brandgilde aufgenommen. Die
Aufnahmegebühr betrug 12 Schilling, außerdem mußte das neue
Mitglied der Gilde ein zinnernes Gefäß stiften.
Die Bramfelder Brandgilde war die erste, die in Stormarn gegründet wurde.
Bald gehörten ihr auch Mitglieder aus einem großen Teil der stormarnschen
Dörfer an. Zum 100jährigen Bestehen 1733 zählte sie
annähernd 200 Mitglieder. Ein Zeichen, daß diese private Brandversicherung
eine segensreiche Einrichtung sein muß.
Durch eine allgemeine Verordnung der Obrigkeit wurde die Bramfelder Gilde aufgehoben
und am 20.Januar 1776 die
Allgemeine
Brandkasse eingeführt. Im Rahmen dieser Verordnung wurden die Dörfer
angehalten, Pflichtfeuerwehren zu unterhalten. Damit übernahmen auch in
Bramfeld die „Wittkittel“ – sie erhielten
diesen Namen aus dem Volksmund, weil sie im Dienst weiße Leinenmäntel
trugen – den Brandschutz.
Jeder dieser Feuerwehrmänner war verpflichtet, folgende Geräte bereitzuhalten:
eine Lampe, eine 5 m lange Leiter, eine Patsche (Besen mit einem Sack überdeckt),
einen Feuerhaken und 2 lederne Wassereimer.
Das Spritzenhaus stand in Bramfeld am Dorfplatz. Neben diesem Spritzenhaus standen
zwei alte Eschen, in deren Äste die Schläuche zum Trocknen aufgehängt
wurden. Schuster Frank war der letzte Hauptmann der Wittkittel in Bramfeld.
Im Frühjahr 1887 wurde unter den Bramfelder Bürgern
ein neuer Gedanke geboren. Nach dem Vorbild in einigen anderen Dörfern,
wollte man auch hier eine Freiwillige Feuerwehr ins Leben rufen. Nach langen
Vorgesprächen war es dann am 24.Juli 1887 so weit; 24 Bramfelder
fanden sich zusammen. Zu ihrem Commandeur wählten sie Heinrich Bahr, Spritzenmeister
wurde Ernst Riepen.
Der Königliche Kirchspielvogt in Bargteheide stimmte am 3. August 1887
der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld zu.
Anfangs nutzte die Freiwillige Feuerwehr die Geräte und das Spritzenhaus
der Pflichtfeuerwehr, die weiterhin bestand. Die Freiwillige Feuerwehr beschaffte
sich erst 1889 eine neue Handdruckspritze, die alte kleinere Spritze
überließen sie den Wittkitteln. Im Jahre 1895 konnte ein
großes Geräte- und Spritzenhaus für die Freiwillige Feuerwehr
eingeweiht werden.
1912 wurde ein zweiter Gerätewagen angeschafft. Im selben Jahr
versicherte die Gemeinde die aktiven Mitglieder der Wehr gegen Unfall. Zu diesem
Zeitpunkt bestand die Wehr aus 61 aktiven und 33 passiven Mitgliedern.
Im Februar 1913 bildete sich eine Sanitätskolonne, bestehend aus
6 Mann. Die Ausbildung dieser Männer übernahm der Bramfelder Arzt
Dr. Willy Nissen. Neben der Ersten Hilfe bei den Einsätzen der Freiwilligen
Feuerwehr übernahmen diese Sanitäter auch den Rettungsdienst im Ort.
Eine Magirus-Leiter konnte 1914 angeschafft werden. Die Steighöhe
dieser pferdebespannten Leiter betrug 15 Meter.
Ein neues Fortbewegungsmittel, das Fahrrad, setzte sich auch bei der Feuerwehr
durch. So wurde beschlossen. Das die Mitglieder, die ein Feuerhorn besaßen,
auf dem Fahrrad durch das Dorf zu fahren und mit dem Feuerhorn ihre Kameraden
zu alarmieren hatten.
Während des Ersten Weltkrieges wurde der Wachdienst der Nachtwächter
in Bramfeld durch freiwillige Feuerwehrmänner verstärkt, so daß
nun 4 Mann in Bramfeld Wache gingen. Durch die Einziehung zum Wehrdienst betrug
die Stärke der Wehr 1915 nur noch 24 Mitglieder. Deshalb wurde
beschlossen, durch eine Zeitungsanzeige Hilfskräfte im Feuerlöschdienst
als Ersatzmannschaften während des Krieges anzuwerben.
Bereit 1919 betrug die Stärke der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld
wieder 70 aktive und 29 passive Mitglieder.
1922 konnte für die Wehr 3 Rauchschutzhelme beschafft werden.
Im selben Jahr – es war die Zeit der Inflation – berechnete die
Berufsfeuerwehr Hamburg für einen Einsatz in Rahmen der Nachbarschaftshilfe
75.000 Mark pro Stunde.
Ein ewiges Problem war die Bespannung der Feuerwehrfahrzeuge. Die Bauern waren
zwar verpflichtet eine ausreichende Zahl an Pferden zum Einsatz zu stellen,
doch häufig kam es darüber zum Streit.
1924 wurden 2 Feuerlöscher angeschafft, die bei Feuerwehrleuten in Bramfeld
stationiert wurden. Damit sollten Entstehungsbrände schnell bekämpft
werden.
Die erste Motorspritze konnte in Bramfeld am 28. Januar 1926 in Dienst
gestellt werden. Sie hatte eine Leistung von 800 l
Wasser
pro Minute. Für diese Anschaffung wurde 4.000 Mark an Spenden aufgebracht.
Die andere Hälfte des Kaufpreises trug die Landesbrandkasse Kiel, nachdem
ihre Forderungen für die Verbesserung der Wasserverhältnisse in Bramfeld
geklärt waren.
Am 2. September 1926 ertönte gegen 2 Uhr das Feuerhorn. Die
Freiwillige Feuerwehr Bramfeld und Wandsbek eilten zum Hof des Bauern Remstedt.
Hier standen das reetgedeckte Wohnhaus sowie der Pferdestall und die Geflügelställe
in Flammen. Der Kuhstall konnte gerettet werden, ebenso alles Vieh. Es war
die „Feuertaufe“ für die neue Motorspritze.
Glück im Unglück hatte die Freiwillige Feuerwehr Bramfeld. Ein filmbegeisterter
Mitbürger hatte den gesamten Einsatz auf Zelluloid festgehalten. Dieses
einzigartige Dokument befindet sich heute im Besitz der Wehr.
Zum 40jährigen Stiftungsfest im Jahre 1927 bestand die Wehr aus
75 aktiven und 93 passiven Mitgliedern. Wie wichtig damals – und auch
heute noch für viele Freiwillige Feuerwehren auf dem Lande – die
passive Mitglieder waren, zeigt die Finanzierung der Motorspritze und andere
Geräte, denn die Feuerwehr Bramfeld war als Verein auf Mitgliedsbeiträge
und Spenden angewiesen, um den Brandschutz aufrechterhalten zu können.
Die Gemeinde allein war nicht in der Lage, diese Finanzierung zu übernehmen.
In diesem Jahr wurde die Wehr zu 5 Einsätzen gerufen. 43 Einsätze
hatte die Sanitätskolonne.

Auf der Hauptversammlung am 24.Januar 1929 wurde die Gründung
einer Jungendfeuerwehr beschlossen. Sie sollte zur Ausbildung des Nachwuchses
dienen. Jedoch erst 40 Jahre später wurde dieser Beschluß auch in
die Tat umgesetzt.
Am 1. August desselben Jahres traten die Mitglieder der Wehr der Sterbekasse
des Kreisfeuerwehrverbandes Stromarn bei.
1930 wurde das erste Kraftfahrzeug beschafft. Es war ein Gräf
& Stift, das von den Adler-Werken in Bramfeld für die Feuerwehr
umgebaut wurde.
Nicht nur im eigenen Ort wurde die Feuerwehr Bramfeld eingesetzt. Im Rahmen
der Nachbarschaftshilfe fuhr sie auch zu Bränden nach Hummelsbüttel,
Wellingsbüttel, Poppenbüttel und Sasel. Teilweise fuhren die Bramfelder
Feuerwehrmänner auf dem Fahrrad zu diesen Einsätzen.
Für die Provinz Schleswig-Holstein trat am 23. Januar 1932 ein
neues Polizei-Verwaltungsgesetz in Kraft. Darin wurde die Dienststellung innerhalb
der Feuerwehr geregelt. Auch eine einheitliche Ausrüstung wie z.B. der
Schlauchkupplung wurde bestimmt.
Nach Inkrafttreten des Großhamburg-Gesetztes 1937 wurde das
ehemalige stormarnsche Dorf Bramfeld an Hamburg angegliedert. Die Besiedlung
und Bebauung nahm schnell zu. Die Größe des Stadtteils Bramfeld machte
eine neue Form der Alarmierung notwendig. Man entschied sich für die Einführung
des Sirenenalarms. Die Sirene war zur damaligen Zeit weithin und für jedermann
hörbar. Die erste Sirene war in Bramfeld auf dem alten Spritzenhaus an
der Heukoppel stationiert, eine weiter wurde in der Rotdornallee gebaut.
Erst ein halbes Jahr nach der Angliederung Bramfelds an Hamburg 1937
wurde die Freiwillige Feuerwehr der Feuerwehr Hamburg zugeteilt. In diesem Jahr
wurde die Wehr zu 6 Einsätzen gerufen.
Zu dieser Zeit veränderte sich auch die persönliche Ausrüstung
der Feuerwehrmänner. Die Lederhelme wurden durch Stahlhelme und die geflochtenen
Leinengurte durch lederne Hakengurte mit Beil ersetzt.
Gleich bei Ausbruch des II. Weltkrieges am 1. September 1939 wurden
die Männer der Freiwilligen Feuerwehr eingezogen. Ein Teil stellte den
Feuerwehr- und Bergungstrupp, ausgerüstet mit einem Fahrzeug Ks S8 (Opel
Blitz mit Tragkraftspritzenanhänger), der in der Schule Bramfelder Dorfplatz
untergebracht war. Der andere Teil bildete einen Halblöschzug und war mit
den Bramfelder Fahrzeugen ausgerüstet. Sie waren im Spritzenhaus stationiert.
Nach Beendigung des Polenfeldzuges wurde dieser Zustand aufgelöst und die
Kameraden konnten wieder nach Hause zurückkehren.
Doch schon im April 1940 wurden die Bramfelder Feuerwehrmänner
wieder eingezogen. Sie stellten nun den Löschzug 22/X. und unterstanden
dem Luftschutz. Die blauen Uniformen der Feuerwehr wurden durch graue Luftwaffen
- Uniformen getauscht. Sie wurden nicht nur zu den Einsätzen in Hamburg
gerufen, sondern auch in Berlin, Bremen, und Lübeck eingesetzt.
Die Freiwillige Feuerwehr Bramfeld war damit aufgelöst.
1945. Nachdem die Feuerwehrmänner aus dem Kriege wieder nach Bramfeld zurückkehrten, machten sie sich an die Arbeit, die Freiwillige Feuerwehr wieder aufzubauen. Uniformen waren nicht mehr vorhanden, also rückten sie in Zivilkleidung zu den Einsätzen aus.
Bereits 1950 waren es 28 Einsätze, zu denen die Wehr gerufen wurde.
Deshalb wurde ihr noch ein 2.Löschfahrzeug zur Verfügung gestellt.
Am 26. und 27. Juli 1952 feierte die Wehr ihr 65. Stiftungsfest.
Es war gleichzeitig das erste Volksfest der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld.
Im Jahre 1956 waren es 35 Einsätze, zu denen die 25 Männer
der Wehr gerufen wurden. Neuerdings rückten die Feuerwehren auch zu Technischen
Hilfeleistungen aus.
Ab 1960 wurden die Feuerwehrmänner mit Schutzanzügen ausgerüstet.
Damit war ein erheblicher Fortschritt zur Unfallverhütung getan; denn vorher
trug man nur die Uniform, die den Körper ungenügend vor Funkenflug
schützte.
Der Beginn des Jahres 1962 war von der großen Sturmflut überschattet,
die in Hamburg 312 Menschen das Leben kostete. Auch hier war die Freiwillige
Feuerwehr Bramfeld tagelang im Einsatz, um die Sturm- und Wasserschäden
zu beseitigen.
Im Jahre 1967 mußte das Spritzenhaus an der Heukoppel dem Neubau
eines Kaufhauses weichen. Bis zum Bau eines neuen Domizils wurde die Feuerwehr
auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofes an der Bramfelder Chaussee 265
provisorisch untergebracht. Am 16. August 1968 wurde der Grundstein
für das neue Feuerwehrhaus an der Ellernreihe gelegt und bereits am 17.
Dezember konnten die Kameraden ihr Haus beziehen.
In dieser Zeit ging die Zahl der Einsätze sprunghaft in die Höhe.
Bereits 1968 waren 70 Alarmierungen zu verzeichnen. Auslösend
hierfür war der Neubau der Großsiedlung Steilshoop. Viele der auf
dem Baugelände leerstehenden Einzelhäuser, die dem Bauvorhaben weichen
mußten, gingen durch Brandstiftung in Flammen auf.
Als Anfang der siebziger Jahre die Mieter ihre Wohnungen in der großen
Neubausiedlung bezogen, stiegen auch die Einsatzzahlen der Bramfelder Wehr weiter
an. So waren 1972 bereits 112 Alarmierungen zu verzeichnen, die meisten
Einsätze davon in Steilshoop. Dieser Umstand erklärte sich mit dem
sprunghaften Anstieg der Bevölkerung im Ausrückebereich.
Seit 1969 hatte die Hamburger Feuerwehr auch den Katastrophenschutz
übernommen. Als im Sommer 1975 die großen Waldbrände
in Niedersachsen die Kräfte der dortigen Feuerwehren überstiegen,
hatten die Freiwilligen Feuerwehren Hamburgs als erste aktiv an der Brandbekämpfung
mitgewirkt.
Mitte der 70er Jahre nahmen die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren Hamburgs soweit zu, daß das häufige Aufheulen der Sirenen eine nicht unerhebliche Belästigung der Bevölkerung – besonders nachts – darstellte. Im Herbst 1976 erhielten deshalb die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld Funkmeldeempfänger. Von diesem Zeitpunkt an spricht man von der „stillen Alarmierung“.
1887 – 1891 Heinrich Bahr
1891 – 1913 Jochen Möller
1913 – 1928 Bernhard Jahnke
1929 – 1936 Otto Griebel sen.
1936 – 1949 Paul Sauerberg
1950 – 1961 Max Voigt
1961 – 1971 Hans Woltemath
1971 – 1983 Wilhelm Eigenbrodt
1983 – 1985 Gerhard Tank
1985 – 2000 Herbert Funk
2000 – 2002 Andreas Dubbe
2003 – 2007 Helge Cornehl
seit 2008 Sven Kasch