Weiterbildung hört auch bei Uns nie auf!

Bereits Anfang März waren unsere Kameraden an der Wache F23 in Barmbek, um die Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr zu üben. Im ersten Teil der Ausbildung stand zum größten Teil Theorie auf dem Plan was nun noch einmal in mehreren Übungen umgesetzt werden sollte. Nach einer kurzen Begrüßung in der Wache wiederholten wir einen kleinen Theoretischen Teil des Ausbildungsdienstes im März.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Am heutigen Samstag stand das Arbeiten mit der Drehleiter im Löscheinsatz sowie das Atemschutznotfalltraining im Vordergrund. Um einen kleinen Einblick auf effektive Löschtechniken mit der Drehleiter zu bekommen schauten wir einen kleinen Film eines Brandversuches aus Amerika. Hier wurde ein Wohnungsbrand in einem Einfamilienhaus simuliert. Es wurde durch mehrere Wärmebildkameras und normale Filmkameras gezeigt wie sich das Feuer im Falle des Löscheinsatzes verhält.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Man konnte hierbei wunderbar sehen das bei dem Einsatz eines Sprühstrahles das Feuer, die Hitze und der Rauch durch den dazugehörigen Luftstoß rasant ausbreitete. Durch diesen Löscheinsatz können eventuell andere Kameraden die parallel einen Angriff über das Treppenhaus etc starteten in große Gefahr kommen. Dieser Effekt erfolgt bei einem Löschangriff mit dem Vollstrahl nicht. Diese Art der Brandbekämpfung ist sehr wichtig bei Drehleitereinsätzen zu beachten. Da wir im Einsatz selten auf der Drehleiter eingesetzt werden übten wir das Vorgehen mit dem Strahlrohr etc und somit auch das Übersteigen in die Brandwohnung. Nach dem jeder von uns dies einmal üben durfte gingen wir in den nächsten Teil über, das Atemschutznotfalltraining.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bei jedem Atemschutzeinsatz wird ein Sicherungstrupp bereitgestellt der mit spezieller Ausrüstung zum Retten von Atemschutzgeräteträgern ausgestattet ist. Dieses Thema ist für uns alle sehr wichtig da es im Atemschutznotfall immer um einen Verunfallten Kollegen von uns handelt. Es geht im diesem Training darum unseren Verunfallten Kollegen aus seiner Lage zu befreien bzw zu Retten. Unter Nullsicht wird hierbei geübt sich zu Orientieren, seine Kameraden zu finden und eventuell seine Atemschutzmaske, Lungenautomat oder sein komplettes Atemschutzgerät zu Tauschen. Auch hier führten wir diverse Übungen durch die jeder von uns sehr gut beherrschen muss. Auch hier möchten wir uns nochmal für die gute Zusammenarbeit mit der Feuer- und Rettungswache Barmbek (F23) bedanken.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mehr Informationen zum Thema Schutzziel gibt es hier:
 

Parkplatzprobleme bei Einsätzen

Immer wenn uns unsere Digitalen Meldeempfänger laut aus der Konzentration oder Entspannung reißen braucht ein Bramfelder Bürger oder auch ein Bramfelder Tier unsere Hilfe. Dafür ist es sehr wichtig das wir zügig zum Feuerwehrhaus kommen um schnell zur Hilfe zu Eilen. Viele von uns haben das "Glück" das sie nahe am Feuerwehrhaus wohnen und diese Strecke mit dem Fahrrad oder sogar im Laufschritt schnell erreichen. Es gibt aber auch einige die sich mit ihren PKW´s auf den Weg machen und dann am Feuerwehrhaus vor einem Riesen Problem stehen. Neben Unserer Fahrzeughalle stehen uns 8 Parkplätze zur Verfügung, wenn sie denn Frei wären. Leider stellen wir vor allem in der Woche zwischen 8 Uhr und 18 Uhr immer wieder fest das unsere Parkplätze durch nicht Feuerwehrangehörige zugeparkt sind.
                                                                                                               
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
                                                                                                                                                                 
Wir können in so einem Moment nicht noch einmal um den Block fahren und einen Parkplatz suchen sondern wir stellen uns hintereinander und das auch oft nicht gerade Ordentlich. Man darf hier nicht vergessen das es sehr oft um wertvolle Minuten geht in den wir jede Sekunde Sinnvoll nutzen müssen. Damit dieser Fall nicht passiert ist sogar ein "Parken Verboten! " Schild an unseren Parkplätzen montiert. Bitte achten sie Darauf diese Parkplätze Frei zu halten damit wir im Notfall jedem Bürger schnell helfen können.                                                                                      
 

Wie werde ich eigentlich Feuerwehrmann?

Die meisten Kinder haben schon im frühen Alter den Wunsch, später Feuerwehrmann zu werden. Wir wollen euch erklären, was überhaupt auf euchzukommt, um euch diesen Wunsch zu erfüllen. In dieser Erklärung geht es im ersten Ansatz um die Ausbildung zum Feuerwehrmann. Brände löschen, Menschen mit Verletzungen zu helfen, oder sogar Katzen aus einem Baum zu Retten, bedarf bei der Feuerwehr viel Ausbildung. Bei uns hat alles bestimmte Abläufe und jeder hat im Einsatz bestimmte Aufgaben, die in vielen Dienstvorschriften geregelt sind.

Damit jeder Feuerwehrmann  den gleichen Wissensstand hat, muss er die Grundausbildung durchlaufen. Ein sogenannter Feuerwehrmannanwärter (bedeutet soviel wie Feuerwehrmann in Ausbildung), beginnt in unserem Bereich Alstertal am Anfang des Jahres die Grundausbildung. Diese ist im ersten halben Jahr donnerstagabends undsamstags bis zum Nachmittag. In dieser Zeit erlernen die Anwärter bestimmte Abläufe, Handgriffe und auch Technik, sowie die dazugehörigenDienstvorschriften. Und dieses auch wieder in allen Bereichen. Ist das erste halbe Jahr rum, erfolgt eine Lernerfolgskontrolle.

 

Im gesamten Zeitraum sind die Ausbilder mit den jeweiligen Wehrführer in Kontakt um sie über den aktuellen Wissenstand etc zu informieren. Zu Beginn der Ausbildung wissen die Auszubildenden ebenfalls,  dass sie in ihrer eigenen Wehr jeweils in den Bereichen Technische Hilfeleistung, Erste Hilfe und Brandschutz eigenständig 10 Stunden Ausbildung nachweisen müssen. Können sie dies nicht rechtzeitig nach der Sommerpause vorlegen, ist die Grundausbildung hier für den Anwärter vorbei und muss im folgenden Jahr komplett wiederholt werden. Nach der Sommerpause wird alles nur noch wiederholt und die Prüflinge werden auf die Abschlussprüfung an der Feuerwehrakademie Hamburg vorbereitet. Am Ende des Jahres findet dann in der Feuerwehrakademie die Prüfung statt. 

 

Diese Prüfungsabnahme erfolgt durch Kameraden FF Hamburg. Die Prüfungsbeisitzer sind Kameraden aus der BF, die im jeweiligen Fachbereich an der Feuerwehrakademie tätig sind. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen Test, einer Übung im Bereich Technische Hilfeleistung, einer Übung im Bereich der Ersten Hilfe, sowie einer Übung im Bereich Brandschutz. Wird einer der Bereiche nicht bestanden, gibt es ca. 3 Monate später eine Nachprüfung. Ist die Prüfung bestanden, muss nur noch das zweite Jahr auf Probe abgewartet werden, bis die eigene Wehr über den Anwärter abstimmt. Ist diese Abstimmung positiv, wird er unbefristet in die Freiwillige Feuerwehr Hamburg aufgenommen und bekommt seinen Dienstgrad als Feuerwehrmann.