Neuer Wehrführer-Vertreter in Bramfeld

In Bramfeld musste ein neuer stellvertretender Wehrführer gewählt werden, da der alte Vertreter, Andreas Dubbe, der neue Bereichsführer ist. So haben sich alle wahlberechtigten Mitglieder der FF-Bramfeld zur Wahlversammlung eingefunden, geleitet wurde die Wahl vom neuen Bereichsführer.

Zur Wahl stand der Kamerad Torben Meyer, 28 Jahre alt, er war schon vorher in verschiedenen Ämtern aktiv und wurde im ersten Wahlgang mit großer Mehrheit gewählt. Zu den ersten Gratulanten gehörte der Wehrführer Sven Kasch, der sich auf die künfitge Zusammenarbeit mit Torben freut.

Wir wünschen ihm alles Gute für seine neue Aufgabe und immer eine glückliche Hand.

Besichtigung der Elbtunnelfeuerwache

Ein Bericht über einen etwas anderen Dienstabend

 

Am letzten Dienstabend machten wir uns auf und wollten über den Tellerrand einer freiwilligen Feuerwehr hinaus schauen. Dazu fuhren wir zur Elbtunnelfeuerwache Nord. Als wir angekommen waren, wurden wir nett durch die Wachschaft begrüßt. Wir bekamen eine kleine Übersicht über den Elbtunnel und die Aufgaben der Feuerwehr. Anschließend gingen wir zu den vielen Bildschiormen und Lämpchen an der Wand. Die Tunnelbetriebszentrale. Von hier aus wird der gesamte Verkehr durch den Elbtunnel geleitet, Röhren gesperrt und Einsätze koordiniert. Täglich fahren bis zu 30.000 Fahrzeuge durch den Elbtunnel.

 

 

Nach diesen beeindruckenden Bilder ging es in die Fahrzeughalle. Äußerlich sahen die Fahrzeuge normal aus. Ein TLF und Volvo Kombi. Doch beide Fahrzeuge hatten ihre Besonderheiten. So waren in den vorderen Sitzen PA-Geräte verlastet, damit man auch bei einem Feuer in den Tunnel zum Löschen fahren kann. Außerdem besaß der Volvo eine IFEX Löschanlage, bei der Wasser mit sehr hohem Druck auf das Brandobjekt "geschossen" wird.

 

 

Danach ging es runter in den Elbtunnel. Wir hatten Glück und die mittleren Röhren waren gesperrt, sodass wir einmal im Elbtunnel spazieren gehen konnten. Es war schon ein mulmiges Gefühl das Rauschen der in den anderen Röhren fahrenden Fahrzeuge zu hören. Bestimmt kein leichter Job bei einem Notfall in den befahrenen Tunnel im Gegenverkehr einzufahren. Doch zum Glück kann man ja alle Röhren über die Tunnelbetriebszentrale sperren.

 

 

Notausgänge gibt es genug im Elbtunnel und so kamen auch wir an einem vorbei. Wenn man eine Notausgangstür öffnet leuchtet eine Lampe in der TBZ auf und es kann geholfen werden. Des Weiteren gibt es ein Telefon um Kontakt zu den Beamten in der TBZ aufzunehmen. Man kann sich also sehr sicher fühlen wenn man durch den Elbtunnel fährt.

 

 

Zuletzt möchten wir uns noch bei dem Kameraden der Elbtunnelfeuerwehr

für die tolle Führung durch den Elbtunnel bedanken.

Laternenumzug 2013

Auch dieses Jahr veranstaltet die Freiwiliige Feuerwehr wieder einen Laternenumzug, dieses Jahr findet er am 26.10.2013 statt. Für Kost, Getränke und musikalische Begleitung ist gesorgt. Beginn ist um 17 Uhr am Feuerwehrhaus in der Ellernreihe 139, losgelaufen wird zwischen 17:30 Uhr und 18 Uhr. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch und hoffen auf gutes Wetter. Ihre Freiwillige Feuerwehr Bramfeld

Einsatz Hochwasser Amt Neuhaus

 

Aufgrund der Hochwasserlage in Niedersachsen, hat nun auch das Land Niedersachsen die Stadt Hamburg um Amtshilfe gebeten. Das erste Kontingent ist bereits heute Morgen nach Neu Bleckede (Amt Neuhaus) gefahren, um dort 8 Deichkilometer zu sichern. Morgen fährt eine gemischte Gruppe aus den Freiwilligen Feuerwehren Bramfeld und Winterhude. Die vier Bramfelder Helfer, welche in Dresden waren, sind diesmal nicht dabei, dafür allerdings fünf andere Kameraden. Sie fahren morgen gegen 16 Uhr mit dem Bramfelder Löschfahrzeug 16/KatS, die Einsatzdauer beträgt etwa 48 Stunden.

Auch hier gilt wieder das gleiche: wir werden versuchen hier aktuelle Neuigkeiten einzupflegen, in wie weit das funktioniert können wir nicht sagen, da wir selbstverständlich nach Amt Neuhaus fahren um dort zu helfen und nicht für besonders aktuelle Berichterstattung.

Hier trotzdem ein paar Links:

Facebookseite der Feuerwehr Hamburg


Ungefährer Einsatzort:


Größere Kartenansicht

 

Einsatz Hochwasser Dresden (Update)

Einsatz der Feuerwehr Hamburg in Dresden - Ausführlicher Bericht

Die Hamburger Feuerwehr hatte sich schon in der Nacht von Montag (3.6.) auf Dienstag mit einem Kontingent auf den Weg nach Dresden gemacht. Ab Mittwoch fuhren dann jeden Morgen 70 weitere Kameradinnen und Kameraden nach, um die Hamburger Einsatzkräfte vor Ort abzulösen. Am Donnerstagabend (6.6.) bekamen wir dann die Ankündigung, dass am nächsten Morgen vier Bramfelder und drei Barmbeker Freiwillige Feuerwehrmänner nach Dresden fahren würden. Wir sollten den Bereich Alstertal vertreten und Einsatzkräfte aus Wellingsbüttel, Winterhude, Hummelsbüttel, Sasel und Poppenbüttel ablösen. Wir freuten uns, endlich auch helfen zu dürfen, schließlich hatten sich am Montag beim Abfragen für Dresden nicht weniger als 19 Bramfelder Feuerwehrleute gemeldet.

Das Treffen war für Freitagmorgen um 7:30 Uhr an der Feuer- und Rettungswache Berliner Tor (F-22) angesetzt. Um 8:15 Uhr ging die Fahrt in Richtung Dresden in einem Reisebus mit 70 Feuerwehrleuten los. Mit zwei Stopps und einem kurzen Stauaufenthalt in Berlin kamen wir dann gegen 15 Uhr an und sammelten uns zur Besprechung. Wir hatten uns auf der Fahrt schon ein Bild von den Ausmaßen der Elbe machen können.

 

Nach ein paar erläuternden Worten zur Unterkunft und den Einsatzstellen, an denen die Feuerwehr Hamburg beteiligt war, gab es die Einteilung. Wir wurden auf ein Fahrzeug eingeteilt, welches schon im Einsatz und mit sieben Leuten besetzt war (wir waren auch zu siebt und auf ein Auto passen 9 Feuerwehrleute). Nach kurzer Klärung und einem Mittagessen für alle frisch hinzugekommenen, hatten wir ein Fahrzeug (das LF 16/Kats von Neuenfelde Süd) räumten das Fahrzeug auf und unsere Sachen hinein. Da zu dem Zeitpunkt die neuen Einsatzkräfte noch nicht benötigt wurden fuhren wir erst einmal Tanken. Einer der Barmbeker war ortskundig und gebürtiger Dresdener und konnte uns so zumindest einmal zur Elbe führen und einen weiteren Überblick über die Wassermassen zeigen. Diese Festwiese ist normalerweise nicht unter Wasser.